Bodypercussion ist die Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen und Fingern. Auf unserem Foto sind Leonard Niederberger aus der 6 d und Simon Biffar aus der 6 a zu sehen, die viel Freude am rhythmischen Gebrauch ihres Körpers zeigen und montags um 13 Uhr am Bodypercussion-Workshop unserer Musiklehrerin Frau Rieger-Böhm teilnehmen. Für das Programm der Abschlussfeier hat die Gruppe schon einiges in Planung.

Die meisten Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Musik und damit auch nach Rhythmus. Wo man sich früher traf, um gemeinsam zu musizieren oder einfach nur zusammen zu singen, entstanden auch die Körperrhythmen, und wenn es nur ein Klatschen, ein Stampfen oder Tippen des Fußes war. An einigen Orten der Erde ist daraus eine eigenständige rhythmisch- musikalische Form entstanden.
Wir leben zwar heute in einer Zeit, in der Profis die Musik für uns machen, statt dass wir uns treffen und gemeinsam musizieren, dennoch gibt es rund um den Erdball Spuren von Traditionen, in denen Bodypercussion lebendig ist.
Bereits im Tierreich ist Bodypercussion zu beobachten, beispielsweise bei Gorillas oder anderen Menschenaffen, die ihr Geschrei oder Gebrüll mit Faustschlägen auf die Brust bedrohlicher erscheinen lassen. Ebenso kann das Zirpen der Grillen, also das Aneinanderreiben ihrer Hinterfüße, auch zum Bodypercussion gezählt werden.
In verschiedenen Kulturen wird es unterstützend zu Gesang oder Tanz eingesetzt, beispielsweise beim Flamenco in Spanien oder beim Schuhplattler im Alpenland.
Die wichtigsten Klangerzeugungsmöglichkeiten beim Bodypercussion sind das Klatschen mit den Händen, das Klopfen mit den Händen auf anderen Körperteilen und das Stampfen mit einem Fuß oder mit beiden Füßen.

Johannes Vesper

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