Während den bayerischen Weihnachtsmärkten in diesem Jahr wiederholt eine Zwangspause verordnet wurde, konnte der Weihnachtsbasar in der Knabenrealschule zur Freude der Schüler erneut stattfinden. Und er erwirtschaftete ein Rekordergebnis – für den guten Zweck.

Dicht gedrängt standen die Buben und Mädels kurz vor den Ferien rund um den mit zahlreichen Geschenkartikeln drapierten Weihnachtsstand, um noch rasch ein Schnäppchen für den heimischen Gabentisch zu ergattern. Der Basar hat mittlerweile schon Tradition und er wird jedes Jahr von den Lehrkräften Christina Bauer und Margit Sichler initiiert. Und die verstanden es auch heuer wieder eine Reihe fleißiger Helfer zum Mitmachen zu bewegen, sodass eine breite Angebotspalette an Nützlichem und Dekorativem feilgeboten werden konnte. Stattliche 700 Euro kamen schließlich zusammen, ein Rekordergebnis für die Lehrerinnen und ihre Schülerschaft. So entschied man sich in diesem Jahr, den Gewinn aufzuteilen: 300 Euro gingen an die Kinderkrebshilfe BGL und 400 Euro an ein Schulgründungsprojekt in einem Armenviertel im namibischen Windhoek. Dort entsteht die "New Elementary Namibia-School“. Projektleiterin Helena Kandjumbwa war sehr dankbar für das Geld: „In diesen schweren Zeiten können wir es dringend gebrauchen.“

Unser Foto zeigt die Spendenübergabe der Realschullehrerinnen, Margit Sichler und Christina Bauer an Rosmarie Baumgartner, 1. Vorsitzende der Kinderkrebshilfe BGL (Von li.). Rechts im Bild: Schulleiterin Andrea Langenfelder.

Johannes Vesper

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