Gemeinsam mit unserer Sozialpädagogin Frau Schinko führt Michael Slamecka, Jugendbeamter der Polizeiinspektion Freilassing, auch in diesem Schuljahr das Gewaltpräventionsprogramm „Zammgrauft“ für unsere siebten Klassen durch. Eine Maßnahme, die bei den Jugendlichen gut ankommt, hohen Aufforderungscharakter hat und dadurch für belebende Schulvormittage sorgt. Gleichzeitig wird auch das Klassenklima der Lerngruppen gefördert, die zu Beginn des neuen Schuljahres neu gebildet wurden.

Das Präventionsprogramm „Zammgrauft“ ist eine Maßnahme aus dem Bereich des sozialen Lernens, die sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene richtet. Entstanden ist sie aus der Zusammenarbeit von Präventionskommissariat und Jugendbeamten des Polizeipräsidiums München. Die Initiatoren des Programms gehen davon aus, dass die meisten Menschen bereits als Kinder und Jugendliche Gewalterfahrungen in unterschiedlicher Form machen. Deshalb sind in entsprechend großen Gruppen wie Schulklassen ihrer Ansicht nach immer Täter als auch Opfer vorhanden.

Zielgruppe der Maßnahme sind Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Unsere Schüler lernen die Maßnahme, die sich über zwei Schulvormittage erstreckt, in der siebten Jahrgangsstufe kennen, nachdem sie sich in neu zusammengesetzten Klassengemeinschaften eingefunden haben. In erster Linie soll die Sensibilisierung für Gewalt und für die Opfer erreicht und die Zivilcourage gestärkt, aber gleichzeitig auch das Sozialverhalten innerhalb der Klassengemeinschaft gefördert werden.

In spielerischem Rahmen werden die verschiedenen Anti-Gewalt-Strategien und die Förderung von Zivilcourage, Gemeinschaft und Vertrauen eingeübt. Außerdem wird das Thema Gewalt in all seinen Facetten thematisiert. Ergänzend dazu werden Strategien entwickelt, die geeignet sind Gewalt zu verhindern oder deren Eskalation einzudämmen.


J. Vesper

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