Vor genau 56 Jahren unterschrieben der französische Staatspräsident General de Gaulle und Kanzler Adenauer am 22. Januar 1963 in Paris den Elysee-Vertrag (Traité de l’Élysée), um so den kulturellen und universitären Austausch zwischen den beiden Nachbarländern zu fördern. Der deutsch-französische Tag bietet die Gelegenheit, das Interesse an unseren französischen Freunden wachzurufen und einen Blick in die Schatzkiste des Landes zu werfen. So veranstalten zahlreiche deutsche und französische Schulen an diesem Tag verschiedene Aktivitäten, deren Ziel es ist, das Interesse für das Partnerland zu wecken.


In diesem Jahr trafen sich die jetzigen Staatsoberhäupter, nämlich Angela Merkel und Emmanuel Macron in Aachen, um diese Partnerschaft im sogenannten „Vertrag von Aachen“ mit neuen Inhalten zu beleben. Der neue Vertrag legt fest, dass Deutschland und Frankreich ihre Zusammenarbeit unter anderem in der Europapolitik verstärken und sich für eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik einsetzen wollen. Außerdem soll die Integration der beiden Volkswirtschaften vertieft werden. Schulabschlüsse sollen gegenseitig anerkannt werden, außerdem ist geplant, deutsch-französische Studiengänge zu schaffen.
Die Schülerinnen und Schüler des sprachlichen Zweigs der Realschule im Rupertiwinkel organisierten zusammen mit ihrer Lehrkraft Frau Ertl einen Pausenverkauf, wo sie französische Spezialitäten wie ‘pains au chocolat’ und ‘croissants’ feilboten. Der Andrang war wie jedes Jahr riesig und im Nu waren alle Leckerbissen verkauft. Auf selbst gestalteten Plakaten informierten sie dazu ihre Mitschüler über die historischen Hintergründe dieses Tages. Vive l’amitié franco-allemande!

(G. Ertl)

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