Die diesjährigen Forscher der 5. Klassen sind wieder auf Entdeckungsreise. Ihr Ziel: die faszinierende Welt der Naturwissenschaften. Mit Themen wie „das schwebende Fallschirm-Ei“, „Insekten einer Wildblumenwiese“, ein „schwarzer Stift“ oder die Programmierung von Robotern dringen die Schülerinnen und Schüler in für sie unbekannte Welten vor.

Die Forscher-Gruppen knüpfen sich in den Schulwochen zwischen zwei Ferien immer ein bestimmtes Teilgebiet vor. In Informatik bei Herrn Reiter werden LEGO-Mindstorm Roboter programmiert, in Biologie, Chemie und Physik wird im wöchentlichen Wechsel anderen fachspezifischen Themen auf den Grund gegangen. In Biologie bei Frau Gründl wird zuerst selbstverständlich der Umgang mit den wichtigsten Arbeitsgeräten ergründelt.
Hierzu kann man montags auch mal Schülerinnen und Schüler vor der Kletterwand in der Wildblumenwiese mit Becherlupen beobachten, die Insekten einsammeln, um diese genau untersuchen zu können. Passend zur Jahreszeit wird natürlich auch die Frage geklärt, warum Herbstlaub bunt wird. Doch mit dem Unterricht ist noch lange nicht Schluss, denn zu Hause untersuchen die 5. Klassen ihre persönliche Bohnenpflanze während des Wachstums aus dem Keimling.
Auch in Chemie bei Herrn Thielen werden verschiedene chemische Bereiche erarbeitet. Hierzu untersuchen die Forscher die Zusammensetzung „schwarzer“ Stifte mit Hilfe von Chromatographie und stellen Gussformen für Wachsfiguren her. Untersucht wird unter anderem auch der Pythagoreische Becher, den man anschließend nachbaut. In Physik bei Frau Gaede werden verschiedene Modelle von Papierfliegern getestet, ein Ei aus dem ersten Stock geworfen, ohne dass es kaputt geht und ein Auto gebaut, das mit einem Haushaltsgummi betrieben wird. Die MINT-Lehrer wünschen den jungen Forschern weiterhin einen interessanten und spannenden Verlauf ihrer Projekte in diesem Schuljahr.

Sandra Gaede

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