digitale schule

Foto: (c) Fabian Vogl

Im Rahmen einer Feierstunde konnten Frau Langenfelder als kommissarische Schulleiterin und ihr Konrektor Herr Prechtl nach der Ehrung 2015 als „MINT-freundliche Schule“ erstmalig die Ehrenurkunde als „Digitale Schule“ entgegennehmen. Die Ehrung fand auf Einladung von Google Germany in München statt und wurde durch die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sowie ausgewählten Fachleuten aus Bildung und Wirtschaft vergeben.

Bereits bei der Begrüßung machten Herr Thomas Sattelberger als Vorsitzender der Initiative und Herr Dr. Wieland Holfelder als Geschäftsführer von Google Deutschland deutlich, wie wichtig die MINT-Ausbildung zusammen mit einer umfassenden digitalen Bildung für die Stellenbesetzung von entsprechenden Fachkräften im IT-Bereich ist. Herr Holfelder betonte hierbei das besondere Engagement von Google für die Förderung von Programmierkenntnissen speziell für Mädchen im Rahmen des Projekts ROBERTA.

Im Freistaat Bayern spielt die Bildung im informationstechnischen Bereich seit langem eine bedeutende Rolle an den Schulen betonte Herr Ministerialdirigent Adolf Präbst vom bayerischen Kultusministerium. Fächer wie Informatik oder Informationstechnologie an der Realschule sind seit langem feste Bestandteile im Stundenplan. Auch Herr Dr. Christof Prechtl zeigte sich als stellvertretender Geschäftsführer vom Verband der bayerischen Wirtschaft mit der zukunftsorientieren und zielgerichteten digitalen Bildung im Freistaat zufrieden. Er spricht von der „digitalen Souveränität“, die unsere Jugendlichen für die Bewältigung von Anforderungen und Aufgaben der Zukunft benötigen.

Frau Judith Herrmann, eine der MINT-Koordinatorinnen für Bayern, brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass so viele bayerische Schulen an einer MINT-Zertifizierung teilnehmen und betonte den Stellenwert derartiger Auszeichnungen für das Ansehen einer Schule. 42 bayerische Schulen konnten als Ergänzung zum Zertifikat „MINT-freundliche Schule“ erstmalig den Titel „digitale Schule“ entgegennehmen.

An der Realschule im Rupertiwinkel wird die schulische Bildung seit langem erfolgreich durch digitale Hilfsmittel unterstützt und die digitale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert. In ihrem aktuellen Medienkonzept beschreibt die Schule eine mögliche Herangehensweise für den gewinnbringenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler. Aufbauend auf die verpflichtenden Lerninhalte im Unterrichtsfach Informationstechnologie sollen die wesentlichen Qualifikationen im Umgang mit alltäglichen Informations- und Kommunikationstechnologien geschult werden. Als „digitale Schule“ hat sich die Realschule im Rupertiwinkel als Ziel gesetzt, die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen fit zu machen für die künftigen Herausforderungen einer durch Digitalisierung geprägten Gesellschaft.

Martin Prechtl

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