Kein anderer Haarstyle hat den modernen Männerlook so geprägt wie der Undercut. Egal, ob ultrakurz oder zurückhaltend und gediegen, für jeden Mann oder Jugendlichen findet sich der passende Undercut. Auch viele unserer Schüler tragen den Evergreen der männlichen Frisurenmode.

Der Klassiker im Universum der Männerfrisuren hat sich vom subkulturellen Erkennungszeichen der 1980er Jahre zum urbanen Phänomen entwickelt. Per Definition ist der Undercut ein Haarstyle, bei dem das Haar der unteren Kopfpartie sehr kurz getrimmt und das Deckhaar mehrere Zentimeter länger belassen wird. Je nach Stylingrichtung fällt das längere Haar beim Tragen über die gekürzten Stellen, sodass der „Unterschnitt“ teilweise verdeckt wird.

Prinzipiell findet sich für jeden Mann oder Anlass der richtige Undercut. Wählt man eine kreative Variante, dann empfiehlt sich das Tragen eines Undercuts, der an den Seiten sehr kurz ist mit fließendem Übergang zum Bart und einer Deckhaarlänge von etwa fünf Zentimetern aufwärts. Wer es hingegen klassisch mag, kann die Seiten ein bis zwei Zentimeter länger und den Übergang zum Deckhaar abstufen lassen. Das ergibt ein markantes Gesamtbild und erinnert an die Herrenfrisur der 1920er Jahre.

Kleider machen Leute – stimmt, doch zu einem gepflegten Gentleman gehört auch ein moderner Haarschnitt, der zu seinem Style passt. Derzeit kursieren Gerüchte, der Undercut sei tot – doch so einen manifestierten Trend bekommt man nicht so schnell aus dem Kopf bzw. von den Köpfen der Menschen. So lange der gepflegte Mann von Welt lebt, wird auch der Undercut seine berechtigte Existenz verteidigen. Der Undercut ist weit verbreitet und mittlerweile überall tragbar.

Johannes Vesper

 

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