… so sagt man, wenn vom Dessert die Rede ist. Auch diesbezüglich präsentieren die Hauswirtschaftsschüler von Herrn Hackl ein breites Spektrum delikater Nachspeisen, ansprechend und appetitlich kreiert, wie hier auf den Fotos zu sehen ist.

Alt und Jung versüßen sich regelmäßig das Leben, indem sie sich nach der Hauptmahlzeit ein vorzügliches Dessert gönnen. Egal ob zu Hause schnell zubereitet oder als erstklassige Nachspeise im Restaurant serviert, gilt der leckere Nachtisch als eine süße Verführung, die dem Gaumen schmeichelt und zugleich die Augen erfreut. Das Wort Dessert stammt aus dem französischen „desservir“ und bedeutet wörtlich übersetzt „dienen“. Die Etymologie dieser Bezeichnung ist eng mit den mittelalterlichen Essgewohnheiten verbunden. Damals sollten die Adligen und deren Diener im gleichen Raum zusammen essen. Da das Dessert ausschließlich für den Adel vorgesehen war und als dessen Privileg galt, sollte sich die Dienerschaft nach dem Hauptgang in ein anderes Zimmer zurückziehen und den Herrschaften gehorsam die Nachspeise servieren. Noch in der Antike naschten unsere Vorfahren unterschiedliche frische oder getrocknete Früchte und Zuckerwurzeln. Erst nachdem sich die Zuckergewinnung viele Jahrhunderte später völlig entwickelt hatte, kamen die ersten richtigen Desserts in die Küchen.

Georg Hackl

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